AfD Bürgerdialog der Fraktion Nordrhein-Westfalen zu Gast in Wermelskirchen

 

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Am 27.01.2020 gab sich die Fraktion der AfD Nordrhein-Westfalen auch bei uns in Wermelskirchen im Rahmen ihrer Reihe der Bürgerdialoge die Ehre. Und nein, nicht einer, gleich zwei Abgeordnete des Landtags, Herr Sven Tritschler und Frau Iris Dworeck-Danielowski besuchten uns in Wermelskirchen.Sie erzählten von Ihrer Arbeit im Landtag zu Nordrhein-Westfalen und über die Themen, die sie so antreiben. Zuerst berichtete Herr Tritschler über den Skandal des Umweltsaugates des WDR’s und von dem Antrag der AfD. Dieser besagte, dass der WDR doch bitte seine Mitglieder auf Verfassungstreue prüfen müsse, was bei einigen doch recht linksextrem auftretenden WDR Journalisten ja eigentlich einem jeden Demokraten eine Herzensangelegenheit sein müsste. Danach legte er dar, wie die Besitzstrukturen der Zeitungen in Nordrhein-Westfalen sind. Der größte Eigner der gesamten Zeitungslandschaft Nordrhein-Westfalens ist, man höre und staune, die SPD. Das mag der Grund gewesen sein, dass auch ein Sozialdemokrat anwesend war, der wüst gegen die AfD wetterte. In seinem Gefolge befanden sich dann auch einige kuriose Gestalten der örtlichen Antifa. Diese standen wie so oft bei solchen Veranstaltungen vor dem Eingang und beschimpften die Gäste. Als die dann auch noch groteskerweise nebst diverser Schmähschriften ein Plakat mit der Aufschrift „Hetze ist keine Meinung“ gegen die Scheiben hielten, hatte die AfD ein Einsehen und ließ die Rollläden hinunter. Somit waren die Besucher nun vor weiterer Hetze seitens der Extremisten nicht mehr ausgesetzt. Später wollte der Sozialdemokrat dann doch noch eintreten und beschwerte sich, dass er seinen SPD-Button nicht auf einer AfD-Veranstaltung tragen durfte. Er wurde dann ohne Button zur Veranstaltung zugelassen, die er nach Kurzem wieder verließ. Das mag auch daran gelegen haben, dass die souveräne Moderation des Fraktionsreferenten Jörg Feller ihm jedwede Möglichkeit zum Missbrauch des Bürgerdialoges für etwaige sozialdemokratische Aktionen entzog. Das war schade. Hier hätte er etwas über die Machenschaften seiner Partei im Mediensektor lernen können. Vielleicht hätte er bei der Gelegenheit verstanden, warum seine Partei sogar mit gewaltverherrlichenden und Veranstaltungen behindernden Extremisten gemeinsame Sache gegen die AfD macht. Nun gut, der Spuk jener, die das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit mit Füssen treten dauerte auch nicht all zu lange. Denn nach dem die Veranstaltung begonnen hatte und die Besucher aus dem Lager der Gegendemonstranten schon nach kurzer Zeit die Veranstaltung verlassen hatten, wurde es ein ebenso entspannter wie informativer Abend. Dies taten sie freilich ohne die Gelegenheit des Dialoges oder der ja angebotenen Gelegenheit, kritischen Fragen zu stellen zu nutzen. Nachdem Herr Tritschler die Bürger sachkundig über die Machenschaften und Besitzstrukturen des öffentlich rechtlichen Rundfunks informiert hatte, kam im Anschluss Frau Dworeck-Danielowski, dazu über ihr Herzensthema zu sprechen: Die Familie. Sie äußerte ihre Sorge um diese durch die Gefahren die durch eine immer stärker auf staatliche Eingriffe festgelegte und familienfeindliche Politik für die Keimzelle der Gesellschaft. Sie stellte klar, dass die AfD hinter der Familie steht, und diese unterstützen möchte, damit endlich wieder jede Mutter oder jeder Vater in den ersten, so wichtigen Jahren bei seinem Kind bleiben kann. Denn das ist doch besser, als gezwungen zu sein, das Kind im Hort abzugeben damit auch ja beide Elternteile arbeiten können. Man merkte ihr an, dass hier nicht bloß eine Landtagsabgeordnete über irgend ein Thema sprach, sondern eine zweifache Mutter für ihr Herzensanliegen eintrat. Danach stellten sich beide den Fragen der durchweg interessierten Zuschauer. Dabei nutzte manch einer die Gelegenheit den beiden ihren Dank für ihre Arbeit auszusprechen. Zum krönenden Abschluss gab es noch ein ausgesprochen leckeres kaltes Buffet für die Gäste der Fraktion der AfD. Kurzum: Ein rundum gelungener Abend für die Besucher und natürlich auch für die AfD. Auf der anderen Seite war es ein verregneter Abend für jene, die draußen standen, und zwar laut und derbe viel Meinung kundtaten, aber zu wenig Ahnung hatten sich einem Diskurs, oder gar kritische Fragen zu stellen.