Rot-Grüne Hirngespinste

„Macht hoch die Tür, die Tor macht weit …“

Getreu dieses der Feder, des christlichen Glaubens im 17. Jahrhundert entsprungenen Liedes, sollen wir uns für die Barmherzigkeit öffnen.

„Uns als Wermelskirchener für die Aufnahme von Flüchtlingen aussprechen und dies weit über die gesetzlichen Regelungen hinaus“ Dies zumindest fordert ein „Eilantrag“ der rot-grünen Kampfgenossen in den Fraktionen der Stadt Wermelskirchen.

Erneut soll unser Rat der Stadt Forderungen dieses Bündnisses zustimmen, die nicht in den Geltungsbereich einer Ratsabstimmung fallen und bereits über Umverteilungsschlüssel bundesweit hinreichend geregelt sind.

Wenn also christliche sowie bürgerlich-konservative Werte ausscheiden,
kann man solche Forderungen nur als ein übertriebenes Gutmenschentum
abtun, welches wie auch in der Vergangenheit bei den Angriffen gegen
unsere Meinungsfreiheit mittlerweile wie eine chronische Erkrankung die
Politik in unserer Stadt nachhaltig negativ beeinflusst.

Menschen in der Not zu helfen ist eine Sache und steht außer Zweifel. Durch unüberlegte Signale hier „Tür und Tor“ für noch mehr Leid zu öffnen, sollte nicht von uns ausgehen, sofern wir uns weiterhin als „Kleinstadt mit Herz“ verstehen.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Hürst
(stellv. Sprecher), AfD Wermelskirchen

AfD Infostart 2020

Kühl und ein wenig diesig war es noch, als sich die Mitglieder der AfD Wermelskirchen aufmachten um sich mit einem Infostand in Wermelskirchen vor das Rathaus zu stellen und das zu machen was Parteien sonst nur vier Wochen vor Wahl nötig haben: Mit dem Bürger sprechen.
Warum eigentlich? Es sind doch durchaus angenehme Stunden.
Und so kamen sowohl gute und interessante Gespräche mit jenen zustande welche die AfD mögen und wählen. Mit Menschen, die sich einfach freuen, dass es uns gibt und mit Bürgern, die ganz konkret die Dinge bemängeln, die in Wermelskirchen schief laufen. Eines ist sicher: Die Ratsherren die für die AfD im September in den Stadtrat einziehen erwartet jede Menge Arbeit.
Natürlich gab es auch ein paar Gespräche mit den Leuten die noch etwas kritisch unserer Bürgerpartei gegenüber stehen. Hier gilt es die bei diesen Bürgern geschürten Vorurteile und Feindbilder ganz langsam abzubauen, getreu dem Tagesmotto: „Dialog statt Hetze“.
Und wie passend, begann der Arbeitstag in aller Frühe noch diesig, so erstrahlte in der letzten Stunde die Sonne und es wurde langsam aber sicher ein angenehmer warmer Frühlingstag, der die wackeren Blauen Patrioten für ihren unermüdlichen Einsatz für Demokratie, Meinungsfreiheit, Dialog und gegen Hetze belohnte.

Offener Brief der Bundessprecher an alle AfD-Mitglieder: Die Morde von Hanau sind ein entsetzliches Verbrechen

Liebe Mitglieder,

die Morde von Hanau sind ein entsetzliches Verbrechen. Wir alle trauern um die Opfer dieser schrecklichen Tat und fühlen mit den Angehörigen. Unter den zehn Getöteten ist auch die Mutter zweier Kinder, die in einem Kiosk neben der von dem Täter überfallenen Shisha-Bar arbeitete. Sie wurde nur 35 Jahre alt, ihre Kinder sind nun Halbwaisen.

Das Leid von Hanau ist kaum in Worte zu fassen. Es lastet schwer auf unserer Gesellschaft und droht sie weiter zu spalten, weil sich neben der stillen Trauer Wut und Hass Bahn brechen. Auch wir sind voller Trauer über das Geschehene und darüber, dass so etwas in unserem Land überhaupt möglich ist.

Um es ganz deutlich zu sagen: Die Tat von Hanau ist ein rassistisches Verbrechen. Ihr Motiv war Ausländerhass. Auch wenn Ärzte heute von einem psychisch schwer geschädigten Täter sprechen: Die Morde von Hanau sind wie der Mord an Walter Lübcke und die Morde von Halle eine Schande für Deutschland. Und wir sind zutiefst betroffen, dass all diese Taten nicht verhindert werden konnten. Das heißt, wir müssen prüfen, ob es Versäumnisse bei den Sicherheitsbehörden oder anderen Einrichtungen gab.

Zugleich müssen jetzt alle demokratischen Kräfte in unserem Land gegen jede Form von Extremismus zusammenstehen. Wir als AfD dürfen und werden es nicht zulassen, dass extremistische Gewalttäter den gesellschaftlichen Frieden zerstören.

Ebenso wenig aber werden wir es zulassen, dass der politische Gegner und Teile der Medien uns in diesem Kampf für Freiheit, Demokratie und den Rechtsstaat ausgrenzen und in die Nähe des Rechtsextremismus rücken wollen.

Allerdings müssen wir uns auch fragen, warum es unserem politischen Gegnern gelingt, uns überhaupt mit solch einem Verbrechen in Verbindung zu bringen. Dieser Frage müssen wir uns stellen, auch wenn es schwerfällt.

Unsere Partei steht programmatisch fest auf dem Boden des Grundgesetzes. Wir bekennen uns zum Völkerrecht und erheben die Würde des Menschen zur Maxime unserer Politik. So steht es im Parteiprogramm. Und genau aus diesem Grund hat sich die AfD formiert: weil wir unsere eigenen Grund- und Menschenrechte bedroht sehen.

Das bedeutet im Umkehrschluss jedoch nicht, dass wir anderen Menschen oder Völkern das Existenzrecht absprechen, oder sie abschätzig behandeln. Derartige Sichtweisen lehnen wir im Gegenteil strikt ab. Sie gehören nicht zu den guten deutschen Traditionen, die wir bewahren wollen. Wer sich rassistisch und verächtlich über Ausländer und fremde Kulturen äußert, handelt ehrlos und unanständig und damit gegen Deutschland und gegen die AfD.

Wir verteidigen die Freiheit gegen alle Feinde der Demokratie. Gegen Rechtsextremisten ebenso wie gegen Linksextremisten. Wir machen Politik zum Wohle unseres Landes. Dabei waren wir in den vergangenen Jahren außerordentlich erfolgreich. Wir haben in Ostdeutschland Wahlergebnisse weit über zwanzig Prozent erzielt. Die Menschen vertrauen uns. Aber genau das ist der Grund, warum die anderen Parteien uns nun mit allen Mitteln angreifen, also auch mit unlauteren.

In den Kreisverbänden und Ortsvereinen wird euch die Arbeit deshalb, weiß Gott, nicht leicht gemacht. Ständig werden Anschläge auf unsere Parteibüros verübt. Ihr werdet als Nazis und Faschisten beschimpft, nicht wenige Repräsentanten der Partei erhalten Morddrohungen.

Doch von alldem dürfen wir uns nicht entmutigen lassen! Wir kämpfen für eine gerechte Sache.

Wir kämpfen für den Erhalt einer freien und lebenswerten Gesellschaft und den Fortbestand der Demokratie. Wer, wenn nicht wir, könnte den notwendigen politischen Wandel in Gang bringen?

Wir wünschen unserem Land die Kraft, die es braucht, diese aufgeheizten Zeiten unbeschadet zu überstehen. Wir wünschen unserem Land eine Rückkehr zu inneren Frieden. Und wir wünschen unserer Partei die Stärke und die Fantasie, ihren Teil dazu beizutragen.

Wir trauern mit den Angehörigen aller Opfer der Tragödie von Hanau. Und wir trauern für unser Land, dem diese schrecklichen Dinge derzeit widerfahren. Aber wir dürfen nicht verzagen! Denn obwohl es die Medien gerne anders darstellen: Die Bürger unseres Landes lassen sich nicht für dumm verkaufen. Viele Menschen stehen auf unserer Seite! Das haben wir an den Wahlergebnissen im Osten gesehen.

AfD wirkt!

Es grüßen euch herzlichst

Eure Bundessprecher Tino Chrupalla und Prof. Dr. Jörg Meuthen

„Die neuen Antifaschisten“

„Die neuen Antifaschisten“
ist der Leitartikel der F.A.Z. von Markus Wehner am 18. Februar 2020 überschrieben. Darin greift der Autor die Aussagen der Parteivorsitzenden der SPD und das Bemühen starker Kräfte in der SPD auf, die Parteien Linke, Grüne und SPD als antifaschistischen Damm darzustellen, der sich zu anderen Parteien abgrenzt. Dieser Rückgriff auf die Sprache  und                     ausdrucksweise der DDR ist der Versuch unterschwellig nicht nur die AfD, sondern auch die anderen bürgerlichen Parteien in das faschistische Rampenlicht zu stellen.
In Wermelskirchen erinnert man sich vielleicht noch an den Aufruf des Vorsitzenden der SPD, Herrn Bilstein (in einem Brief an Frau Nahles vom 15.02.19), „diesen erneuten Angriff Seehofers auf die Grundlagen unserer gemeinsamen Werte, Rechtsstaatlichkeit für alle Menschen in diesem
Land…. abzuwehren“.
Es liegt mir fern, durch Herrn Seehofer die Rechtsstaatlichkeit in Deutschland gefährdet zu sehen. Desgleichen kann ich nicht erkennen, wie die jüngsten Geschehnisse der Ministerpräsidentenwahl in Thüringen das Bundesland, Deutschland oder gar die Welt erschüttern sollten.
Ich muss auch feststellen, dass der Vorwurf der Verallgemeinerung, den die Altparteien der AfD machen, in hohem Maße auf sie selbst zurückfällt. Wie die AfD durch die Altparteien generell als undemokratisch, als faschistisch bezeichnet wird, Parteimitglieder und -Anhänger als Hetzer und Leugner, so erhalten nun aktuell Mitglieder der Werteunion, ja alle anderen Parteien, ein Stigma durch Teile der SPD, Linken und Grüne.
Diese sprachlichen Muster linker Kräfte speisen sich aus den Politikschulen kommunistischer Kräfte, deren Ziel es unverändert ist, die freiheitlich demokratische Grundordnung zu untergraben und abzuschaffen.
Leider scheinen viele Menschen heute wieder erneut gefährdet undifferenziert Begriffe des Klassenkampfes zu übernehmen und unter dem Banner der Toleranz eine zunehmend radikalere Trennmauer auf der Basis von unterschwelligen Nützlichkeitserwägungen zwischen den Menschen
unserer Gesellschaft zu ziehen.
Beispielhaft verweise ich hier auch auf die „volksdemokratische“ Ordnung in China und das Auftreten Xi Jinpings im Jahre 2017 in Davos; auf das folgende Medienurteil über die Präsidenten Chinas und der USA. Xi wurde für seine Rede zum freien Handel gelobt, Trump galt eher als Gefahr.
Am 20.02.20 schreibt in der F.A.Z. Frau Hannah Bethke („Zur Lage des Islams“) über den Konsens, der zwischen dem niederländischen Sozialwissenschaftler (und als Islamkritiker geltenden) Ruud Koopmanns, der Migrationsforscherin Naika Foroutan und Cem Özdemir in Berlin
auf einem Podiumsgespräch herrschte.
„Wirklich interessante Fragen (an den Buchautor Koopmanns) kamen aus dem Publikum. Sie könne die katholische Kirche und die evangelische Kirche öffentlich kritisieren, ohne diffamiert zu werden, sagte eine Frau. Wenn sie sich aber kritisch zum Islam äußere, gelte sie sofort als Rassistin.
Wo bleibe hier die Zivilgesellschaft? Eine Antwort blieb das Podium schuldig.“
So gewinnen dialektisch geschulte und geschickte Kräfte Einfluss auf die Parteien und auf das Meinugsbild in unserer Gesellschaft, dem durch kritisches, an absoluten Werten orientiertes Nachfragen begegnet werden sollte.
Ein Beitrag unseres Mitglieds Hans-Joachim Lietzmann

Zum Artikel „AfD-Rückzug erspart uns rechte Hetze“

Mit Erstaunen werden viele Bürger unserer Stadt diesen CDU Artikel zur Kenntnis genommen haben.

Viele Leser werden sich auch mit der Frage konfrontiert sehen, ob der Inhalt närrischen Treibens der 5. Jahreszeit zuzurechnen ist und somit nicht ernst zu nehmen sei.

Zwei lokale Protagonisten einer Partei unter dem Linkskurs von Kanzlerin Merkel, deren Politik sich langsam wie ein Grabdeckel über Deutschland schiebt, äußern sich hier über die AfD.

Der eine Dr. Christian Klicki, der jüngst den ihm entgegengebrachten Applaus unter Gleichen bei einer Veranstaltung der Werte Union in Bergisch Gladbach sichtlich genossen hat und in Radevormwald als Beigeordneter nicht landen konnte.

Der andere Herr Stefan Leßenich. Im Allgemeinen politisch nicht wahrnehmbar, lässt hier durch seine Wortwahl  vermuten, lediglich mittels „copy and paste“ die üblichen inhaltslosen Hetztiraden aus dem Internet übernommen zu haben.

Nach deren Stellungnahmen legen sie  dann tatsächlich auch noch Wert darauf, als „Volkspartei“ erwähnt zu werden.

Wäre es kein Printmedium, hätte man spätestens hier den Karnevals Tusch erwartet.

Lediglich der Zustand, dass sich zumindest ein örtliches Mitglied der CDU persönlich für dieses Verhalten bei mir entschuldigt und sich somit von dem Parteivorsitzenden distanziert hat, lässt ein gewisses Maß an Restanstand in der einstigen Partei der bürgerlichen Mitte erkennen.

Die Narrenkappen, die sich diese beiden CDU Vertreter durch solche Aussagen aufgezogen haben, dürfen sie zumindest vorerst aufbehalten und haben sich eins redlich verdient:

Seitens des Stadtverbandes der AfD Wermelskirchen laden wir beide herzlich zur Veranstaltung „Populistischer Ascherfreitag“ am 28.02.2020 um 18:00 Uhr in Overath ein.

Auch Populismus, aber im Gegensatz zur Büttenrede der CDU wenigstens mit Niveau.

Herzlichst Ihr

Stefan M. Schäfer

 

 

 

 

 

Gesprächsabend Kommunalwahl 2020 am 14.02.2020

Am 14.02.2020 war es wieder einmal soweit.
Die AfD Wermelskirchen und Freunde fanden sich zu ihrem mittlerweile zur Tradition gewordenen Gesprächsabend in den Bürgerhäusern Wermelskirchens ein.

Thema des Tages war, wie könnte es im Jahr der Kommunalwahl 2020 anders sein, natürlich Kommunalpolitik.
Eines der buchstäblich drückendsten kommunalen Themen sind hier in Wermelskirchen, wie leider auch in anderen Kommunen Schulden und Missmanagement.

Nicht umsonst befindet sich Wermelskirchen immer noch im Haushaltssicherungskonzept und weist ein Loch von ca. 4 Millionen Euro im Haushalt auf.

So hatte die AfD Wermelskirchen diesmal einen ausgewiesenen Experten zu diesem Thema eingeladen:

Herr Ulrich von Zons, Volljurist und Referent der AfD Landtagsfraktion für Kommunales.
Und passender weise zeigte sich schon am Thema seines Vortrages „Altschulden in Kommunen“, wie eng Kommunalpolitik und Landespolitik miteinander verflochten sind.

Herr von Zons berichtete unter anderem von den Bestreben der alten Parteien die angefallenen Altschulden der Kommunen mittels Steuergeldern von Bund und Land zu tilgen und dem damit verbundenen Problem, während gleichzeitig das Geld der Steuerzahler zur Begleichung der Schulden der Kommunen genutzt wird, die strukturellen Probleme, die zu dieser Problematik geführt haben nicht angegangen werden.

Nach einem ausgesprochen informativen Vortrag , in dem freilich nicht nur Altschulden angesprochen wurden, wurde dann auch seitens der Teilnehmer der Veranstaltung fleißig diskutiert, wie und in welcher Form sich hier die AfD vor Ort zukünftig nach den Kommunalwahlen gestärkt als Fraktion im Rat der Stadt und in den Ausschüssen positionieren wird.

Aber auch andere Themen wurden diskutiert, etwa die Frage was mit dem Rhombusgelände in näherer Zukunft passiert.
Ein anwesender Handwerksmeister hatte hier einen ausgesprochen guten Lösungsansatz zur Hand, welchen er vorlegte.

Vorschläge, die im Vorstand wie auch bei unserem Ratsherren Karl Springer auf offene Ohren stoßen.

Somit bleibt das junge Vorstandsteam der AfD Wermelskirchen auf dem schon im November eingeschlagenen Kurs:

Mit den Bürgern reden, Mitglieder einbinden, um für die zukünftigen Herausforderungen Wermelskirchens gemeinsam Lösungen zu entwickeln.

Aktuelles

AfD Wermelskirchen forstet auf

Nach dem einige Mitglieder der AfD bereits im Dezember das Tierheim Wermelskirchen besucht hatten, um sich eingehend über die Bedürfnisse von Tieren und Tierfreunden zu informieren, besuchten wir am Sonntag, den 02.02.2020 erneut unser Tierheim mit seinen engagierten Mitarbeitern und seinen vierbeinigen Bewohnern. Bei unserem letzten Besuch im Winter hatten wir von der AfD versprochen uns an der Wiederaufforstung eines kleinen Stückchens Wald zu beteiligen, das vom Borkenkäfer arg in Mitleidenschaft gezogen war und nun mittels neu zu pflanzenden Bäumen wiederbelebt werden sollte. Dafür konnte man für 10 Euro Baumpatenschaften übernehmen und nach dem wir auf der letzten offenen
Vorstandssitzung am vergangenen Freitag fleißig gesammelt hatten, trafen wir nun beim Tierheim ein und übergaben die Spenden. Nun wird die AfD Wermelskirchen die Patenschaft für 19 junge Bäume übernehmen und somit das ihrige für den Erhalt unserer wunderschönen bergischen Natur beitragen. Des weiteren hatten wir einige interessante Gespräche über Tauben und Taubenproblematiken, über engagierte politische Mitbewerber mit wenig Ahnung von Tauben und noch weniger Ahnung von den rechtlichen Hintergründen bezüglich der Idee die Tauben einfach im Wohngebiet abzuschießen. Da halten wir von der AfD doch lieber engen Kontakt mit jenen Bürgern, die wirklich Ahnung haben, wie zum Beispiel denen vom Tierheim, um mit ihnen gemeinsam ein Konzept mit mehr Fachwissen und Realismus zu erarbeiten.

AfD Bürgerdialog der Fraktion Nordrhein-Westfalen zu Gast in Wermelskirchen

 

dav

Am 27.01.2020 gab sich die Fraktion der AfD Nordrhein-Westfalen auch bei uns in Wermelskirchen im Rahmen ihrer Reihe der Bürgerdialoge die Ehre. Und nein, nicht einer, gleich zwei Abgeordnete des Landtags, Herr Sven Tritschler und Frau Iris Dworeck-Danielowski besuchten uns in Wermelskirchen.Sie erzählten von Ihrer Arbeit im Landtag zu Nordrhein-Westfalen und über die Themen, die sie so antreiben. Zuerst berichtete Herr Tritschler über den Skandal des Umweltsaugates des WDR’s und von dem Antrag der AfD. Dieser besagte, dass der WDR doch bitte seine Mitglieder auf Verfassungstreue prüfen müsse, was bei einigen doch recht linksextrem auftretenden WDR Journalisten ja eigentlich einem jeden Demokraten eine Herzensangelegenheit sein müsste. Danach legte er dar, wie die Besitzstrukturen der Zeitungen in Nordrhein-Westfalen sind. Der größte Eigner der gesamten Zeitungslandschaft Nordrhein-Westfalens ist, man höre und staune, die SPD. Das mag der Grund gewesen sein, dass auch ein Sozialdemokrat anwesend war, der wüst gegen die AfD wetterte. In seinem Gefolge befanden sich dann auch einige kuriose Gestalten der örtlichen Antifa. Diese standen wie so oft bei solchen Veranstaltungen vor dem Eingang und beschimpften die Gäste. Als die dann auch noch groteskerweise nebst diverser Schmähschriften ein Plakat mit der Aufschrift „Hetze ist keine Meinung“ gegen die Scheiben hielten, hatte die AfD ein Einsehen und ließ die Rollläden hinunter. Somit waren die Besucher nun vor weiterer Hetze seitens der Extremisten nicht mehr ausgesetzt. Später wollte der Sozialdemokrat dann doch noch eintreten und beschwerte sich, dass er seinen SPD-Button nicht auf einer AfD-Veranstaltung tragen durfte. Er wurde dann ohne Button zur Veranstaltung zugelassen, die er nach Kurzem wieder verließ. Das mag auch daran gelegen haben, dass die souveräne Moderation des Fraktionsreferenten Jörg Feller ihm jedwede Möglichkeit zum Missbrauch des Bürgerdialoges für etwaige sozialdemokratische Aktionen entzog. Das war schade. Hier hätte er etwas über die Machenschaften seiner Partei im Mediensektor lernen können. Vielleicht hätte er bei der Gelegenheit verstanden, warum seine Partei sogar mit gewaltverherrlichenden und Veranstaltungen behindernden Extremisten gemeinsame Sache gegen die AfD macht. Nun gut, der Spuk jener, die das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit mit Füssen treten dauerte auch nicht all zu lange. Denn nach dem die Veranstaltung begonnen hatte und die Besucher aus dem Lager der Gegendemonstranten schon nach kurzer Zeit die Veranstaltung verlassen hatten, wurde es ein ebenso entspannter wie informativer Abend. Dies taten sie freilich ohne die Gelegenheit des Dialoges oder der ja angebotenen Gelegenheit, kritischen Fragen zu stellen zu nutzen. Nachdem Herr Tritschler die Bürger sachkundig über die Machenschaften und Besitzstrukturen des öffentlich rechtlichen Rundfunks informiert hatte, kam im Anschluss Frau Dworeck-Danielowski, dazu über ihr Herzensthema zu sprechen: Die Familie. Sie äußerte ihre Sorge um diese durch die Gefahren die durch eine immer stärker auf staatliche Eingriffe festgelegte und familienfeindliche Politik für die Keimzelle der Gesellschaft. Sie stellte klar, dass die AfD hinter der Familie steht, und diese unterstützen möchte, damit endlich wieder jede Mutter oder jeder Vater in den ersten, so wichtigen Jahren bei seinem Kind bleiben kann. Denn das ist doch besser, als gezwungen zu sein, das Kind im Hort abzugeben damit auch ja beide Elternteile arbeiten können. Man merkte ihr an, dass hier nicht bloß eine Landtagsabgeordnete über irgend ein Thema sprach, sondern eine zweifache Mutter für ihr Herzensanliegen eintrat. Danach stellten sich beide den Fragen der durchweg interessierten Zuschauer. Dabei nutzte manch einer die Gelegenheit den beiden ihren Dank für ihre Arbeit auszusprechen. Zum krönenden Abschluss gab es noch ein ausgesprochen leckeres kaltes Buffet für die Gäste der Fraktion der AfD. Kurzum: Ein rundum gelungener Abend für die Besucher und natürlich auch für die AfD. Auf der anderen Seite war es ein verregneter Abend für jene, die draußen standen, und zwar laut und derbe viel Meinung kundtaten, aber zu wenig Ahnung hatten sich einem Diskurs, oder gar kritische Fragen zu stellen.